30.115 Unterschriften übergeben

Vertreter von Deutschem Roten Kreuz, Johannitern, Maltesern, Arbeiter-Samariter-Bund und ver.di beim Landtagspräsidenten

Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sächsischen Rettungsdiensten begleiteten die heutige Übergabe der Petition „Rettet den Rettungsdienst!“ vor dem Landtag. Gemeinsam bildeten sie an der Freitreppe ins ‚Hohe Haus‘ ein Spalier, als eine sechsköpfige Abordnung mit zahlreichen Ordnern unter den Armen zum Landtagspräsidenten gebeten wurde. Die sechs „Auserwählten“ – Vertreter von Deutschem Roten Kreuz, Johannitern, Maltesern, Arbeiter-Samariter-Bund und ver.di waren ca. 40 Minuten im Gespräch mit dem Parlamentschef. Wieder draußen stellte ver.di-Landeschef Thomas Voß fest: „Vieles von dem, was wir sagten, wusste der Präsident noch gar nicht. Da müssen wir alle noch viel Aufklärungsarbeit leisten bei den Abgeordneten vor Ort.“ Zuvor hatten nicht nur Rettungsdienstmitarbeiter in ihren Ansprachen deutlich gemacht, was sie angesichts des Gesetzentwurfes befürchten. Gestellt hat sich auch ein Vertreter jener Fraktionen, die den Gesetzentwurf „verzapft“ haben: Christian Hartmann von der CDU machte deutlich, dass man angesichts der artikulierten Sorgen innerhalb der Koalitionsfraktionen noch einmal nachdenken und vielleicht nachbessern will. Na, wenn 30.000 Protestunterschriften kein Grund zum Nachdenken sind … 🙂 Wir sind gespannt, wie es in den nächsten Tagen weitergeht. Alle Neuigkeiten gibts natürlich wie immer hier, auf www.sachsen-retten.de.

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