MITMACHEN


  • Wir laden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sächsischen Rettungsdienste und alle Interessierten herzlich zu einem unserer drei regionalen Vernetzungstreffen ein!

    Region Chemnitz
    Mittwoch, 4. Juli 2012, 19:00 bis 21:00 Uhr
    Georg-Landgraf-Forum, Dresdner Str. 38-40 in 09131 Chemnitz


    Region Leipzig
    Donnerstag, 5. Juli 2012, 19:00 bis 21:00 Uhr
    Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30-32 in 04107 Leipzig


    Region Dresden
    Montag, 9. Juli 2012, 19:00 bis 21:00 Uhr
    Volkshaus Dresden, Schützenplatz 14 in 01067 Dresden


    Tagesordnung Vernetzungstreffen

    1. Kurzer Bericht von der Unterschriftenübergabe
    2. Vorstellung und Diskussion des vom Innenausschuss am 28.06.2012 beratenen Gesetzentwurfs
    3. Forderungen für weitere untergesetzliche Regelungen
    4. Wie erreichen wir auf betrieblicher Ebene gute Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst
    5. Bundesebene: Weitere Aktivitäten?

    Bitte kommt und bringt noch Kolleginnen und Kollegen mit!


  • Senden Sie eine E-Mail mit dem folgenden Text an Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen:

    Rettet den Rettungsdienst! Die sächsische CDU/FDP-Koalition plant, den Rettungsdienst vollständig dem Wettbewerb zu unterwerfen. Um Aufträge zu erhalten, müssen sich die Rettungsdienstleister künftig gegenseitig unterbieten. Dadurch entsteht ein enormer Druck, so viel Geld wie möglich einzusparen: Bei den Löhnen der Mitarbeiter, bei der Wartung der Fahrzeuge und bei der Pflege der Rettungsmittel und Geräte. Wir wollen das nicht zulassen. Die Rettung von Unfallopfern, die Hilfe bei medizinischen Notfällen und der Transport von kranken Menschen dürfen nicht dem freien Markt ausgesetzt werden! Hier zuerst und allein nach Kosten zu fragen, ist inhuman. Deshalb: Mitmachen und unterstützen! http://www.sachsen-retten.de

  • Verlinken Sie auf unsere Homepage: http://www.sachsen-retten.de/

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  • Unterstützen Sie uns auf Facebook

  • Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem örtlichen Landtagsabgeordneten auf. Auf der Internetseite des Sächsischen Landtages können Sie nach dem oder der Abgeordneten Ihres Wahlkreises suchen. Bitte wenden Sie sich insbesondere an die Abgeordneten der Regierungsfraktionen CDU und FDP!

8 Responses to MITMACHEN

  1. Schöne Gisela sagt:

    Wir sind tief bestürzt und fragen uns “ wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht ! Er geht doch eindeutig auf Kosten der Patienten und vor allem auch auf die Beschäftigten, die mit großen Einsatz Leben retten.
    Einen Wettbewerb zu führen, wo es um Einsparung der Leistung zur medizinischen Versorgung von Menschen geht,
    IST SCHWACHSINN und SKRUPELLOS !!!
    Wir appelieren an die Vernuft der Politiker, die ja ebenfalls mit im Boot sitzen, denn ihre Versorgung durch den Rettungsdienst ist ja ebenfalls im Argen!
    Die Gehälter von Beschäftigten, die sich um Menschen und deren Entwicklung, Gesundheit, Bildung und Erziehung kümmern, müßten die best- bezahlten Berufe sein!!!
    Ich hoffe, alle Menschen beteiligen sich an den Aufruf“
    RETTET DEN RETTUNGSDIENST ! “
    Mit freundlichen Grüßen
    Heinz und Gisela Schöne

  2. Anonymous sagt:

    Hallo,

    dieser Gesetzentwurf trift genau in die Lücke einer sehr heterogenen Rettungsdienstlandschaft mit unorganisierten und in der Fläche unvernetzten Mitarbeitern.Mit Hilfsorganisation und Privaten Anbietern die ihren Mitarbeitern ständig vorhalten,das ihre Gehälter unangemmessen hoch sind:-))
    Seit Jahren gibt es in Sachsen für den Rettungsdienst keine neuen Tarifabschlüße die zum Vorteil der Mitarbeiter angeschloßen wurden.Dies hat zurFolge, das die Berufliche Verweildauer immer weiter absinkt. Also der Mitarbeiterstamm wirt jünger und unerfahrener,natürlich auch billiger was die Lohnkosten angeht.
    Wir die Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Sachsen werden meier Meinung seit langen an der kurtzen Leine gehalten, meist durch unsere unmittelbaren Arbeitgeber.
    Ich denke wichtig für uns ist eine gut Vernetzung und Gleichschaltung unser Interessen um uns gegen solche Angriffe erfolgreich zu wehren.
    Großes Lob für diese Seite,die genau am richtigen Punkt ansetzt um eine Gleichschaltung für unser Interessen zu erreichen.

    Mit kollegialen Gruß

  3. Heinke Bertholt sagt:

    Hallo Anonymous,

    wer sich an der sog. kurzen Leine halten lässt,ist selber Schuld und muss sich nicht wundern wen er ständig übers Ohr gehauen wird. Leute mit „Helfersyndrom“ die alles bereitwillig über sich ergehen lassen und in ihrer Freizeit unentgeltlich noch Katastrophenschutz betreiben müssen sich nicht wundern wen sie zu OPFERN eines solchen Gesetzentwurfes werden.
    Wenn das alles nicht solche Opfer wehren gäbe es schon lang Streiks um Positionen Nachdruck zu verleihen einschließlich Flächentarifverträge.
    Wenn ich mir überlege in welchen mächtigen Position sich diese Leute befinden wen Sie geschlossen auftreten würden.
    Die meisten sind weder Beamte noch im Öffentlichen Dienst also stehen Streiks eigentlich keine Hürde dar.

    Grüße Heinke Bertholt

  4. Matthias sagt:

    Hallo Heinke
    bevor du das nächste mal etwas schreibst würde ich dich bitten darüber nach zu denken was du von dir lässt. Weil würde der Rettungsdienst in Sachsen flächendeckend streiken kann man nur hoffen das solche Leute wie du da einen SCHWEREN Unfall oder so haben um das sie sich bewusst werden wen nach 1 Stunde immer noch keiner da ist der ihnen hilft was sie für einen „Hirnschiss“ von sich geben. Oder sollen wir lieber nur weil die und der Politiker keine anständige und sinnvolle Regelung treffen können alle denen was schlimmes während der Streiks passiert verrecken lasen??
    Entschuldige aber wer sowas schreibt ist einfach nicht ganz dicht im Hirn!!!

    Gruß

    Matthias

  5. Anonymous sagt:

    Hallo Matthias Helfersyndrom,
    ich habe ja nichts von flächendeckenden Streiks gesagt.
    Krankenhauspersonal z.b Pfleger,Schwestern und Ärzte streiken auch(Notversorgung muss natürlich vorhanden sein).Die sind sich nicht zu schade für ihre Interessen auch was zu tun.
    Ich glaube Matthias Helfersyndrom das Du entweder sehr naiv bist oder oder irgendwelche Arbeitgebernahen Äußerungen von dir gibst.
    Was bist Du nun?
    Entschuldige meine Direktheit.

    Gruß
    Heinke

  6. ChristoNei sagt:

    Dies hat nichts mit „Direktheit“ was du hier äußerst. Der Rettungsdienst ist kein Krankenhaus und keine VW-Fabrik. Unser Job ist die von dir verlangte „Notversorgung“. Und da hast du Recht: die Arbeitgeber müssten im Falle eines Streikes die Mitarbeiter „Notdienst verpflichten“, natürlich auf Kosten der Streikkasse (da spart man als Arbeitgeber richtig Geld…). Ich würde mich mal hinterfragen was hier arbeitgebernahe Äußerungen sind. Die Einsicht das ein Streik im Rettungsdienst lediglich auf Kosten der Patienten ausgetragen würde und keinerlei Druck auf die Arbeitgeber auswirkt zeigt Verantwortung in den Berufen im Rettungsdienst. Es gibt im Moment viele gute Zusammenschlüsse von Mitarbeitern im Rettungsdienst welche politisch versuchen eine Lösung der Probleme zu finden- dies sollte auch der richtige Weg für den Rettungsdienst in Sachsen sein. Zum Thema Tarifverträge kann ich nur jeden Kreisverband ermuntern eine Tarifkommision zu bilden und neue Tarifverträge aus zu handeln. Der derzeitige DRK- Tarifvertrag ist aufgrund „nicht tariffähiger“ Vetragspartner (DHV, medsonet) z.B. ungültig.
    Wie so oft: erst denken, dann schreiben und dann machen und vor allem „blinden Aktionismus“ nicht mit Direktheit verwechseln.

  7. Heinke Bertholt sagt:

    Hallo ChristoNei,
    Zitat“Der Rettungsdienst ist kein Krankenhaus und keine VW-Fabrik.“
    Ein Krankenhaus ist auch keine VW-Fabrik und trotzdem findet mit Erfolg bei beiden Arbeitskampf statt.Solche Vergleiche sind völliger Quatsch.

    Zitat“Die Einsicht das ein Streik im Rettungsdienst lediglich auf Kosten der Patienten ausgetragen würde und keinerlei Druck auf die Arbeitgeber auswirkt“
    Mitarbeiter die ihren Unmut über Arbeitsbedingungen öffentlich zum Ausdruck bringen setzen sehr wohl ihre Arbeitgeber unter Druck.
    Zur Zeit äußert sich der Unmut der meisten Mitarbeiter in still in hohen Krankenständen.
    Wem das Beispiel DRK Borna noch bekannt ist,der weiß von was ich hier schreibe.
    Gerade Hilfsorganisationen die ihren eigenen Mitarbeitern in keinster Weise hilfreich zur Seite stehen kommen so mal in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.
    Ich denke der Druck ist dann sehr groß, man möchte ja seinen Heiligenschein nicht verlieren.

    Zitat“Es gibt im Moment viele gute Zusammenschlüsse von Mitarbeitern im Rettungsdienst welche politisch versuchen eine Lösung der Probleme zu finden- dies sollte auch der richtige Weg“
    Sehr lobenswert.
    Mann sollte aber nicht glauben das dieser Weg allein ausreicht.
    So was muss begleitend flankiert werden zur Not auch mit Arbeitskampf.

    Zitat“Zum Thema Tarifverträge kann ich nur jeden Kreisverband ermuntern eine Tarifkommision zu bilden und neue Tarifverträge aus zu handeln.“
    Wenn Du klaubst dies ohne ausreichende Anreize zu schaffen bist Du
    ein wirklich guter Mensch.
    Mein Motto ist mehr „Zuckerbrot und Peitsche“.

    Zitat“Wie so oft: erst denken, dann schreiben und dann machen und vor allem “blinden Aktionismus” nicht mit Direktheit verwechseln.“
    Ohne Aktion kein neues Ergebnis.
    Wer glaubt ohne selbst tätig zu werden,sich nicht organisiert und denkt „Die machen das schon“,
    der glaubt auch, das Zitronenfalter Zitronen falten 🙂
    Und dann noch ein abschließendes Wort an Dich ChristoNei,wenn damals alle so gedacht hätten wie Du,dann hätten wir immer noch eine DDR und Du würdest mit FDJ-Bluse und roter Nelke durch die Gegend laufen.Ohne Protest auf der Straße hätte der Druck zur Veränderung niemals ausgereicht.

    freundliche Grüße
    Heinke Bertholt

  8. tg sagt:

    Hallo zusammen!

    Heinke: danke für deine klaren Worte.

    Es genügt leider nicht zu warten, dass die Arbeitgeber sich nach den DHV-Urteilen einen anderen Tarifpartner suchen. Bevor man überhaupt über Streiks nachdenkt (das Streikrecht ist in der Verfassung garantiert!) sollte man die zuständige Gewerkschaft mit seiner Mitgliedschaft unterstützen und seine Kollegen ebenfalls werben.
    Wenn der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter über 50 % steigt, sind viele Arbeitgeber leichter zu Tarifverhandlungen bereit, da muss man gar nicht streiken.

    Wer aber Streiks von vornherein für sich ausschließt, verzichtet auf ein wirkungsvolles Druckmittel!

    Tarifverträge werden von den Gewerkschaften für IHRE Mitglieder verhandelt, die wachsen nicht auf dem Acker. Und mit einem anständigen Tarifvertrag hat man den Mitgliedsbeitrag ja wieder rein. Mit dem Beitrag füllen die Gewerkschaften die Streikkasse, aus der die MITGLIEDER beim Streik bezahlt werden.

    Das ist ein Grund, warum die Billig-DHV und Konsorten als nicht tariffähig eingestuft wurden: dazu bedarf es eines StreikWILLENs und einer StreikFÄHIGKEIT, und beides wurde DHV abgesprochen. Die Streikfähigkeit besitzen sie nicht, weil sie aufgrund der geringen Mitgliedsbeiträge nicht genügend Mittel haben, um Streikgeld zahlen zu können.

    ChristoNei:
    Natürlich kannst du mit 10 % Verdi-Mitgliedern einen Tarifvertrag mit deinem KV aushandeln (falls verdi mitspielt). Kann sogar sein, dass sich dein AG drüber freut. Da nur Verdi-Mitglieder Anspruch auf die TV-Leistungen hätten, wäre der AG froh, dass er nur 10 % seiner AN Tariflohn zahlen muss, die anderen 90 % kann er untertariflich bezahlen und sie können es nicht einklagen 🙂

    Gewerkschaften sind nicht der GEGNER der Arbeitgeber sondern das AUSGLEICHSGEWICHT, damit das Verhältnis zwischen AG und AN im Gleichgewicht bleibt, denn der einzelne AN ist beim AG immer nur Bittsteller!

    Also: Werben und Informieren!
    Und: der wichtigste Vorteil überhaupt: als Verdi-Mitglied kann man der gewerksch. Unterstützungskasse „GUV/Fakulta“ beitreten. Für den lächerlichen Beitrag von 21 € im JAHR (!!) bekommt man finanzielle Unterstützung, falls man vom AG oder der Versicherung des AG in Regress genommen wird. „Grob fahrlässig“ ist schnell passiert und wird verdammt teuer! Im schlimmsten Fall haftet man für einen verursachten Schaden in voller Höhe!!

    Freundliche Grüße
    tg

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